Das Mädchen, das durch die Zeit sprang

Ein Review zu “The girl who leapt through time” und der 2-DVD Version.

Das Mädchen, das duch die Zeit sprang Cover
Original

Lucky Star Konata
Fälschung (Lucky Star ^^)

Wir sehen Makoto und ihre beiden besten Freunde Chiaki & Kosuke beim Baseball spielen. Sie erwacht aus diesen Traum und der Film beginnt, Makoto hat wie jeden Morgen verschlafen…. In der Schule angekommen, wird auch noch prompt ein Test geschrieben… Es wird so ein Tag werden an dem einfach alles schief läuft, beim Hauswirtschaftunterricht entfacht Makoto ein Feuer und ein Mitschüler fällt in der Pause auf sie… Peinlich!

Das Mädchen, das duch die Zeit sprang
Schon wieder zu spät…

Doch durch Zufall entdeckt Makoto, dass sie die Fähigkeit hat durch die Zeit zu springen, wobei “springen” hierbei wörtlich zu nehmen ist!

Das Mädchen, das duch die Zeit sprang
Eine Zeitreise, wie sie der Anime darstellt.

Diese Fähigkeit erlaubt es ihr, rechtzeitig in der Schule anzukommen und ihre Noten verbessern sich ebenfalls schlagartig, da sie ja nun in der Lage ist, jeden Test 2 oder mehr male zu schreiben. Mit der Zeit bemerkt das junge Mädchen allerdings, das Zeitreisen keineswegs eine Harmlose Sache sind und das jeder Eingriff in die Vergangenheit durch sie ernste Konsequenzen für ihre Mitmenschen hat. Sie verkuppelt ihren Freund Kosuke mit einem Mädchen und als ihr anderer Kumpel Chiaki seine Liebe gesteht, kann Makoto es nicht fassen. Weil sie Angst vor Veränderungen in der Beziehung zu ihren Freunden hat, reist sie mehrmals in der Zeit zurück, um Chiaki von diesem Geständniss abzuhalten.

Im späteren verlauf der Geschichte stellt sich aber heraus, dass auch Chiaki durch die Zeit springen kann und aus einer entfernten Zukunft kommt. Er ist in Makotos Zeit um sich ein Bild anzuschauen, dass es in der Zukunft leider nicht mehr gibt. Allerdings kann er nicht mehr in seine eigene Zeit zurück, weil das Gerät, was ihm diese Zeitsprünge ermöglicht völlig leer ist. Er verschwindet einfach…

Das Mädchen, das duch die Zeit sprang
In dieser Szene gesteht Chiaki ihr mehrmals seine Liebe, bevor Makoto es durch Zeitsprünge verhindert.

Makoto, die noch einmal in der Zeit reisen kann bevor auch ihr diese Möglichkeit abhanden kommt, reist in die Vergangenheit und erzählt Chiaki von allem, was sie weis. Chiaki und Makoto verabschieden sich und er kehrt in Seine Zukunft zurück…

Toki wa kakeru shojo“, wie der japanische Originaltitel lautet ist ein sehr schöner Film. Er basiert auf einem Roman von Yasutaka Tsutsuis, der in Japan und Weltweit durch seine Werke “Paprika” und eben auch “Toki wa kakeru shojo” berühmt ist (Paprika wurde von Satoshi Kon als Anime verfilmt). Der Roman wurde bereits mehrfach verfilmt und zu aller erst dachten die Verantwortlichen gar nicht daran den Stoff als Anime zu verfilmen. Als aber Satoko Okudera das Drehbuch dem Autor vorlegte, war dieser so begeistert, dass dieser zustimmte. Der Film startete in den japanischen Kinos ungefähr Zeitgleich mit dem neuen Studio Ghibli Film Gedo Senki, und war trotz wenig Werbung ein kommerzieller Erfolg ( 300.000.000 YEN ) und galt als Geheimtipp in der Szene. Übringends unterscheiden sich die Romanvorlage und der Anime relativ Stark von einander, man könnte fasst sagen, dass es sich um eine Fortsetzung des Romans handelt. Das Charakterdesign hat kein anderer als Yoshiyuki Sadamoto übernommen, den man aus Titeln wie Neon Genesis Evangelion und Die Macht des Zaubersteins kennen dürfte.

yasutaka tsutsui
Yasutaka Tsutsui

Den unzähligen guten Kritiken kann ich nur zustimmen! Der Film hat mich positiv überrascht, sowohl was die Bildqualität (Studio Madhouse) als auch die Synchronisation angeht. Die Stimmen passen sehr gut zu den Charakteren und die DVD im anamorphen Bild überzeugt mit hoher Bitrate und schönen Farben. Ein Kompliment an Anime Virtual!

Fazit: Ein sehr empfehlenwerter Anime!

3 thoughts on “Das Mädchen, das durch die Zeit sprang

  1. dorian dorian sagt:

    Ist schon ne coole Sache der Anime auch das Setting ist nicht schlecht.

  2. Adrian Adrian sagt:

    Dem Urteil kann ich nur zustimmen, Toki wo Kakeru Shoujo ist ein äusserst unterhaltsamer Film. Er lebt durch seinen Humor (die wörtliche Zeitsprung hat mir da am besten gefallen) und seine Charaktere.

    Der Schluss hat mich dabei etwas betrübt, da er zu kitschig ist und das ganze Zeitreisen-Geblabber gar nicht mehr die Leichtigkeit des ersten Teils hat. Reicht dann aber zum Glück nicht aus, um mir den Film zu verderben.

    Den ersten Kinofilm von 1983 findet man übrigens als Fansub. Leider kommt er nicht annähernd an den Anime heran aber gerade im Vergleich ist er spannend zu schauen.

  3. boijin boijin sagt:

    Ich finde gar nicht, dass das Ende zu kitschig ist, es gibt doch kein Happy End! Sonst hätten Makoto und Chiaki ja heiraten müssen und viele Chikotos bekommen müssen…. XD

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